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Muskelfasertypen
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Man unterscheidet zwei Hauptgruppen von Muskelfasern: Einerseits die langsam zuckenden (dunkle [rote], ST-Fasern, slow twitch, Typ I – Fasern) und andererseits die schnell zuckenden (helle [weiße], FT-Fasern, fast twitch, Typ II-Fasern).
Die folgende Grafik soll die Aufgaben der einzelnen Fasertypen verdeutlichen:
Das Verhältnis zwischen den Muskelfasertypen scheint weitgehend genetisch festgelegt zu sein, und hält sich bei den meisten Menschen die Waage!
Während die langsam zuckenden Muskeln Ausdauersportlern entgegen kommen, sind die schnell zuckenden Muskelfasern besser für Sprinter geeignet. Für einen Fußballer ist die richtige Mischung optimal. Zu viele schnell zuckende Muskelfasern würden zwar einen schnellen, aber dafür auch schnell ermüdenden Spieler bedeuten. Während zu viele langsam zuckende Fasern einen zwar ausdauernden, aber dafür eben langsamen Spieler bedeuten würden.
Bei Kindern im Alter zwischen 10 und 14 Jahren ist der Anteil der intermediären Fasern in der Regel besonders hoch (Burschen ca. 14%, Mädls ca. 10%). Trainiert man in diesem Alter schnelligkeitsbetont, so lassen sich diese Fastern in FT-Fasern umwandeln und so die Schnelligkeit stark verbessern. Umgekehrt wird durch viel Ausdauertraining in diesem Alter der Anteil der ST-Fasern erhöht und damit eine Schnelligkeitsverbesserung unwiederbringlich verschenkt.
Zur Veranschaulichung:
Quellenangabe:
http://de.wikipedia.org/wiki/Energiebereitstellung
http://www.dr-moosburger.at/pub/pub023.pdf
http://www.sportmedizin.or.at/energie1.htmhttp://www.sportunterricht.de/lksport/fasertyp1.html
http://www.steppich.de/sport/training_der_konditionellen_grundeigenschaften.htm






